DIE GESCHICHTE
Die Klause der Eremiten, das Zeugnis des bisher einzigen Klosters im Cadore, erhebt sich auf 1164 m am Monte Froppa
im Gemeindegebiet von Domegge di Cadore.
Im Jahr 1720 wurde die Einsiedelei und 1724 die Johannes dem Täufer geweihte Kirche errichtet.
Die Klause beherbergte einige Brüder des Dritten Ordens der Franziskaner,
welcher von Bruder Giovanni Maria Pinazza
gegründet wurde. Dieser stammte aus Domegge und stand der Brüdergemeinde als erster vor. Die Brüder auf dem Monte Froppa
wurden "Eremiten" genannt; eine Gemeinschaft, der nur ein kurzes Leben beschieden war, da sie durch die napoleonische
Säkularisation 1810 wieder aufgelöst wurde. Seit dieser Zeit standen die Gebäude leer. Jedes Jahr am 24. Juni,
dem Fest Johannes des Täufers, begeben sich die Gemeindemitglieder von Domegge traditionsgemäß zur Klause und feiern
die hl. Messe an der kleinen Kapelle etwa 100 Meter unterhalb der Kirche.
In ihr sind einzigartige Fresken zu sehen, die dem Zahn der Zeit widerstanden haben.
Die verlassene Klause war dem fortschreitenden Verfall preisgegeben und wurde erst in unseren Tagen (2007-2008)
auf Initiative der Gemeinde von Domegge für touristische und kulturelle Zwecke restauriert.
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